Der Schmied seines Glückes
   

Materialien

Text

   
 
Materialien

 
Personen


Hauptpersonen

„Mitspieler“

Nebenpersonen

John Kabys, Barbier, Schmied

Frau Oliva und Jungfer Häuptle

Amme

Adam Litumlei, „Stammvater“

Frau Litumlei

Augsburger Polizei

 

Liselein Federspiel (Fiktion)

Seldwyler

 

 
Zusammenfassung

(aus Reclams Romanführer, Bd. 1, Stuttgart 1962, S. 314 f.)

 

 
Text

 
Vorbemerkung

Der Text dieser Erzählung ist der Historisch-Kritischen Gottfried Keller-Ausgabe (HKKA, Bd. 5) entnommen. Er entspricht demjenigen der durch Keller selbst veranlaßten Gesammelten Werke von 1889. Beibehalten wurde die damals gültige Rechtschreibung, die sich etwas von der heutigen unterscheidet, aber sicher nicht schlechter war (man braucht sie ja nicht unbedingt in den Aufsätzen nachzumachen!). Es läßt sich dabei auch feststellen, wie relativ die Sache mit der „richtigen“ Schreibweise ist.

Diese Beibehaltung der ursprünglichen Orthographie unterscheidet übrigens historisch-kritische Ausgaben von andern Ausgaben wie etwa den in Schulen meist verwendeten Reclam-Bändchen.

Die Ausdrücke in eckigen Klammern sind Alternativen (Lesarten) zu den jeweils unmittelbar vorhergehenden Ausdrücken. Sie stammen aus früheren Auflagen oder zum Teil sogar aus Kellers handschriftlicher Vorlage. Sie sind im Laufe der Zeit (meistens fälschlich durch unvorsichtige Setzer) durch die anderen Lesarten verdrängt worden. Auch die Verzeichnung solcher Lesarten ist eine Eigenart historisch-kritischer Ausgaben. Sie demonstrieren, wie relativ nicht nur die Orthographie ist, sondern auch das, was man üblicherweise für den „Text des Autors“ hält.

Das steht in keinem Schulbuch, ist aber trotzdem so!

Übrigens: Eine etwas pikante Passage aus Kellers erster Niederschrift [Variante] ist nicht in die Drucke übernommen worden.

     

 
Der Schmied seines Glückes

Eis und Schnee, 
Buben baden im See, 
Reife Kirschen und blühender Wein 
Mocht' alles in einem Maimond sein.

Allein auch diese Anwandlungen verloren sich allmählich, je besser die Nägel gerieten, welche er schmiedete.  

 



28.6.2004 / W. Morgenthaler