| Die CD-ROM |
| Allgemeines | |
Der Kern der elektronischen Edition besteht aus zwei einander ergänzenden Teilen, die aber unterschiedliche Benutzeroberflächen verwenden: einer Datenbank-Edition und einer Handschriften-Edition.
Dazu kommt eine umfangreiche Dokumentation mit Daten und Bildern zu Leben und Werk Kellers:
| Die Datenbank-Edition (Text-Datenbank) | |
Die Datenbank-Edition ist Teil der Datenbanksoftware, welche zur Erfassung und Verwaltung der Editionsdaten entwickelt und später zu Präsentationszwecken weiter ausgebaut wurde. Es handelt sich um ein DOS-Programm ohne graphische Oberfläche und ohne Mausunterstützung. Das Programm ermöglicht – neben gebräuchlichen Suchverfahren – die parallele Darstellung von Text und Varianten (bzw. Stellenkommentaren, Querverweisen) und die automatische Erstellung von Textstufen. Da die Handhabung der Datenbank-Edition nicht mehr heutigen Bedürfnissen entspricht, wird das Datenbank-Programm gegenwärtig umgearbeitet und zusammen mit der Handschriften-Edition in eine neue Benutzeroberfläche integriert.
Die Version 1.6 enthält für Die Leute von Seldwyla, Züricher Novellen, Das Sinngedicht, Sieben Legenden, Martin Salander, Studien- und Notizbücher, nachgelassene Prosa und Dramenfragmente:
Die Dokumentenauswahl ist bedeutend umfangreicher als in der Buchedition; zudem werden die Briefe und die meisten Rezensionen vollständig mitgeteilt. Um den Zugang zu erleichtern, ist ein umfangreiches (Windows-) Lernprogramm beigefügt worden, welches Schritt für Schritt in alle wesentlichen Funktionen der Datenbank-Edition einführt und dabei auch die Grundzüge der Gesamtedition auf anschauliche Weise vermittelt. Systematisch zusammengefaßt sind die Programmfunktionen im Handbuch, welches auch ausgedruckt werden kann.
Dazu kommt eine zusammenfassende Datenbank mit sämtlichen Texten der Gesammelten Werke (Der grüne Heinrich und Gesammelte Gedichte allerdings hier noch ohne Varianten).
| Die Handschriften-Edition | |
Die Handschriften-Edition (Windows) präsentiert:
Direkt integrierte Transkription, Entzifferungshilfe und Zeichenfolgen-Suche erlauben auch ungeübten Lesern die unmittelbare Benutzung dieser Handschriften. Auch die Text-Datenbank kann innerhalb der Handschriften-Edition aktiviert und voll genutzt werden.
(Ein einführendes Beispiel zur Handhabung findet sich in der Legenden-Darstellung)
Zur Benutzeroberfläche
Den Kern der Handschriften-Edition bilden die über Inhaltsverzeichnisse oder Icons wählbaren Textzeugen (z. B. ein Notizbuch). Diese können Seite für Seite durchgeblättert, auf einer bestimmten Seite oder bei einer gewünschten Eintragung 'aufgeschlagen' oder nach einer bestimmten Zeichenfolge abgesucht werden. Die Wahl des Bildausschnittes wird mittels eines kleinen Seitenübersichts-Fensters gesteuert, das zugleich die Orientierung innerhalb der Seite erleichtert. Beim Überfahren eines Wortes mit dem Cursor wird die Transkription in einem Textfeld am oberen Rand angezeigt, so daß der Benutzer die Handschrift gewünschtenfalls Wort für Wort entziffernd durchgehen kann. Durch Anklicken mit der rechten Maustaste wird die Worttranskription direkt in das Bild übertragen.
Alternativ zur Worttranskription wiedergibt die integrale Transkription den 'Text' des gesamten Textzeugen in diplomatischer Umschrift. Ein in der Umschrift angeklicktes Wort wird vom Programm in der Handschrift rot umrahmt angezeigt; umgekehrt wird eine im Handschriften-Ausschnitt angeklickte Stelle automatisch in der Umschrift hervorgehoben.
Das Umkehrverfahren zur Transkription ist die Zeichenfolgensuche. Ein im Textfeld unterhalb des Navigators eingegebenes Wort wird auf Befehl gesucht und auf der entsprechenden Handschriftenseite rot umrandet. Es läßt sich auch eine Liste mit sämtlichen Fundstellen des ganzen Textkorpus (z. B. Dramatischer Nachlaß) einblenden, was im übrigen auch ein leichtes Navigieren zwischen den verschiedenen Textzeugen erlaubt.
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Im Bild ein Ausschnitt von Seite 83 des Studienbuches Ms. GK 2. Gesucht wurde über die Zeichenfolgensuche (rechts, Mitte) nach „Geburtstag“, das nun in der 'aufgeschlagenen' Handschrift rot umrandet wird. Beim Überfahren mit dem Cursor wird das Wort auch links oben transkribiert. Die aktivierte diplomatische Umschrift (unten) zeigt beim Anklicken des Wortes in der Handschrift die gleiche Stelle als 'Text' an.
| Technisches / Zur Installation | |
| Systemvoraussetzungen | |
Mindestanforderungen
| Programm-Installation | |
Hinweise für Windows XP:
Achtung: Wenn Sie schon eine frühere Version installiert haben, muß diese zuerst entfernt werden:
Demo-Version:
Start / Programme / HKKA Demo-Version / Uninstall
Versionen 1.1 bis 1.5:
über die Windows-Systemsteuerung, analog zu unten, „5. Installation rückgängig machen“
Installation (für Windows 98 und XP):
| Probleme | |
Probleme bei den CD-ROMS im Einführungsband und in Bd. 23.2:
Bei schnellen Prozessoren (300 Mh und mehr) lässt sich ev. die Datenbank-Edition (DOS) nicht starten. In diesem Fall kann beim Stroemfeld Verlag eine Korrektur-Diskette angefordert werden: <Stroemfeld@t-online.de>
Das Problem ist ab Version 1.2 / 1999 (CD zu Band 22) behoben.
20.9.2004 / W. Morgenthaler |