| Jeremias Gotthelf |
| Gotthelf-Ausgaben | |
| Heutiger Stand | |
Die Jubiläumsfeiern zum 150. Todestag Jeremias Gotthelfs können sich nicht mit den Werkausgaben brüsten. Je mehr gefeiert wird, desto weniger klar steht es um des Dichters Wort. Viele Texte sind nicht greifbar, die anderen präsentieren sich in zweifelhafter Gestalt; vorab die Taschenbuch- und 'Volks'-Ausgaben, deren Vorlagen schon lange nicht mehr einer kritischen Prüfung unterzogen wurden. Was auf den Impressums-Seiten des im Rentsch-Verlag erscheinenden 'Volks-Gotthelf' behauptet wird, entspricht keineswegs den Tatsachen:
Gotthelfs Werke sind entstellt überliefert. Es war deshalb notwendig, die Texte mit den Erstdrucken und Manuskripten wieder in Übereinstimmung zu bringen. Das ist in vieljähriger Arbeit [...] für meine Gesamtausgabe in 24 Bänden und 20 (richtig ist 18) Ergänzungsbänden geschehen.
Die präsentierten Texte sind nicht, wie behauptet, „mit den Erstdrucken und Manuskripten in Übereinstimmung“ gebracht, sondern in einer Art und Weise überarbeitet worden, dass sie heute kaum mehr guten (philologischen) Gewissens zitiert werden können. Jeder Herausgeber fühlte sich dazu berufen, Gotthelfs Mundart-Schriftsprache auf seine Weise zu traktieren, die Orthographie zu modernisieren, die Texte der Erstausgaben mit Texten der Folgeausgaben zu vermengen, Titel zu kürzen und zu entstellen oder eigene Absätze zu erfinden. Die bis heute in der Literaturwissenschaft maßgeblichen Sämtlichen Werke sind ein über 66 Jahre hinweg entstandener Wirrwar unterschiedlicher Editionsgrundsätze, die Ergänzungsbände ein einziges Flick- und Anbauwerk.
Es ist schwer verständlich, daß einem so bedeutenden Autor wie Jeremias Gotthelf, anders als Gottfried Keller oder Conrad Ferdinand Meyer, bis zum heutigen Tag keine Ausgabe zuteil geworden ist, die seine literarischen, publizistischen und theologischen Schriften in angemessener Weise repräsentiert.
An der Universität Bern sind neuerdings zwei vom Schweizerischen Nationsfonds geförderte Projekte in Vorbereitung, die diesen Notstand beseitigen wollen, allerdings vorerst nur bezüglich der politischen und pädagogischen Schriften, der Predigten und Kalendertexte. Eine Langzeitperspektive wird jedoch anvisiert:
Neben der Edition der politischen und pädagogischen Publizistik, mit der ebenfalls in absehbarer Zeit am Institut für Germanistik begonnen werden soll, wird mit der historisch-kritischen Edition der Predigten und Kalenderschriften zugleich die Basis gelegt für eine lange gewünschte historisch-kritische Gesamtausgabe der Werke eines der bedeutendsten Schrifsteller des 19. Jahrhunderts. Mit dem Unbekanntesten zuerst zu beginnen bietet dabei den entscheidenden Vorteil, hier das Material zutage zu fördern, das einmal für eine notwendige Edition und Kommentierung des Erzählwerkes Voraussetzung ist: zumindest, wenn diese ein umfassendes neues Licht auf das Werk Gotthelfs werfen soll. Dabei folgen die nun beginnenden Werkabteilungen einem Bausteinprinzip: Jedes Teilprojekt soll in sich abgeschlossen und nutzbar sein, damit der Forschungsnutzen der laufenden Arbeiten nicht von der Durchführung und Ermöglichung einer nur in langer Frist realisierbaren Gesamtedition abhängig ist.
(Christian v. Zimmermann: Jeder hörte eine andere Predigt als der andere. In: Berner Volksfreund/Burgdorfer Tagblatt, 20.10.2004)
Die beiden Forschungsprojekte werden geleitet von Prof. Dr. Barbara Mahlmann-Bauer und Prof. Dr. Christian v. Zimmermann.
Internet: http://www.gotthelf.unibe.ch
Die folgenden Materialien sind z. T. Auszüge aus einem Referat, gehalten am Internationalen Gotthelf-Kongress vom 4. bis 6. November 2004 an der Universität Bern (Walter Morgenthaler: Anforderungen an eine Gotthelf-Ausgabe).
Die Tagungsreferate sind publiziert in:
Jeremias Gotthelf - Wege zu einer neuen Ausgabe. Hg. von Barbara Mahlmann-Bauer und Christian von Zimmermann. Tübingen : Niemeyer 2006 (= Beihefte zu editio, 24).
| Die „Sämtlichen Werke“ | |
Sämtliche Werke in 24 Bänden. In Verbindung mit der Familie Bitzius und mit Unterstützung des Kantons Bern hrsg. von Rudolf Hunziker, Hans Bloesch, Kurt Guggisberg, Werner Juker. Erlenbach-Zürich: Rentsch 1911-1977 (Bd. 9, 10, 12 München).
Band-Übersicht
Band |
Titel |
Jahr |
Herausgeber |
1 |
Der Bauern-Spiegel oder Lebensgeschichte des Jeremias Gotthelf |
1921 |
Ernst Müller |
2/3 |
Leiden und Freuden eines Schulmeisters |
1921 |
Eduard Bähler |
4 |
Wie Uli der Knecht glücklich wird |
1921 |
Rudolf Hunziker |
5/6 |
Wie Anne Bäbi Jowäger haushaltet und wie es ihm mit dem Doktern geht |
1921 |
Alfred Ineichen |
7 |
Geld und Geist |
1911 |
Hans Bloesch / |
8 |
Der Geldstag oder Die Wirtschaft nach der neuen Mode |
1923 |
Hunziker / Bähler |
9 |
Jakobs des Handwerksgesellen Wanderungen durch die Schweiz |
1917 |
Rudolf Hunziker |
10 |
Käthi die Großmutter |
1916 |
Gottfr. Bohnenblust |
11 |
Uli der Pächter |
1921 |
Hans Bloesch |
12 |
Die Käserei in der Vehfreude Eine Geschichte aus der Schweiz |
1922 |
Hans Bloesch |
13 |
Zeitgeist und Bernergeist |
1926 |
Hans Bloesch |
14 |
Erlebnisse eines Schuldenbauers |
1924 |
Hunziker/Bähler |
15 |
Die Wassernot im Emmental / Die Armennot / Eines Schweizers Wort |
1925 |
Rudolf Hunziker |
16 |
Kleinere Erzählungen 1. Teil |
1928 |
Rudolf Hunziker |
17 |
Kleinere Erzählungen 2. Teil |
1912 |
Hans Bloesch |
18 |
Kleinere Erzählungen 3. Teil |
1929 |
Hunziker / Bloesch |
19 |
Kleinere Erzählungen 4. Teil |
1920 |
Hans Bloesch |
20 |
Kleinere Erzählungen 5. Teil |
1928 |
Hans Bloesch |
21 |
Kleinere Erzählungen 6. Teil |
1927 |
Hans Bloesch |
22 |
Kleinere Erzählungen 7. Teil |
1927 |
Rudolf Hunziker |
23 |
Kalendergeschichten 1. Teil |
1931 |
Hunziker / Bloesch |
24 |
Kalendergeschichten 2. Teil |
1932 |
Hunziker / Bloesch |
|
|||
1/2 |
Der Herr Esau |
1922 |
Hunziker / Bloesch |
3 |
Predigten |
1944 |
Kurt Guggisberg |
4-8 |
Briefe I-V |
1948-1951 |
Guggisberg / Juker |
9 |
Briefe VI Nachträge Briefe nach Gotthelfs Tod |
1954 |
Guggisberg / Juker |
10 |
Erstfassungen und Nachträge zu den kleineren Erzählungen |
1958 |
Werner Juker |
11 |
Kirche und Schule |
1959 |
Kurt Guggisberg |
12 |
Frühschriften |
1954 |
Kurt Guggisberg |
13 |
Politische Schriften 1. Teil |
1956 |
Fritz Huber-Renfer |
14 |
Politische Schriften 2. Teil |
1966 |
Huber-Renfer / Guggisberg |
15 |
Politische und soziale Schriften |
1961 |
Werner Juker |
16 |
Predigten, 2. Teil |
1962 |
Kurt Guggisberg |
17 |
Reden und Predigten |
1969 |
Kurt Guggisberg |
18 |
Nachträge Register |
1977 |
Werner / Bee Juker |
| Besonderes | |
| Zweimal Uli, der Knecht | |
1841 erschien die erste Fassung von Uli, der Knecht, unter dem Titel Wie Uli, der Knecht, glücklich wird. Eine Gabe für Dienstboten und Meisterleute. Gedrängt durch seinen Berliner Verleger Julius Springer, überarbeitete Gotthelf die stark mundartlich geprägte Fassung für die deutschen Leser. Die neue Fassung erschien 1846 unter dem Titel: Uli, der Knecht. Ein Volksbuch von Jeremias Gotthelf. Bearbeitung des Verfassers für das deutsche Volk. Die Editionen halten sich verständlicherweise alle an den Erstdruck des Romans von 1841, da hier Gotthelfs Sprachgewalt weit stärker zum Zuge kommt. Sie scheuen sich aber nicht, die Kapiteleinteilungen und -überschriften aus der zweiten Fassung zu übernehmen und dadurch einen Mischtext zu erstellen, der seinerseits den epischen Fluß der ersten Fassung unterbindet. Denn diese kennt keinerlei Unterteilungen und zwingt den Leser, sich ihrem steten Fortschreiten anzuvertrauen, ohne sich von Kapitel zu Kapitel durchhangeln zu können. An der zweiten (deutschen) Fassung hingegen läßt sich in fast schon didaktischer Weise verfolgen, was passiert, wenn die Spannung zwischen Mundartlichkeit und Schriftsprache auf gewaltsame Art aufgehoben wird. Es bleibt daher nach wie vor ein dringendes Desiderat, diesem Roman endlich zu der ihm gebührenden Edition zu verhelfen und ihn in beiden Fassungen unverstellt zugänglich zu machen.
Einen kleinen Eindruck von der Unterschiedlichkeit der beiden Fassungen vermittelt der folgende Textvergleich:
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dem Tische hinter dampfendem Fleische, grünes und gesalzenes; hinter Sauerkabis und Birenschnitzen, und eine alte, runde, freundliche Frau trat ihm entgegen, strich die Hand noch am Fürtuche ab, bot ihm sie dar und sagte: „Bist du d’r neu Meisterknecht? He nu so de, wed so ne fromme bist, wie de e brave (hübsch und stark gewachsen) bist, so wird’s scho gut cho, i’h ha kei Kummer. Hock zuche u nimm; schüchti nüt, es isch da, für daß me nähm.“ […] |
Tische hinter dampfendem Fleische, frisches und gesalzenes; hinter Sauerkohl und Birnschnitzen, und eine alte, runde, freundliche Frau trat ihm entgegen, strich die Hand noch an der Schürze ab, bot ihm sie dar und sagte: „Bist du der neue Meisterknecht? He nun so dann, wenn du so treu bist als hübsch, so wird es schon gut kommen, ich zweifle nicht. Sitz ab und iß, sei nicht schüchtern, das Essen steht da, damit man es brauche.“ […] |
| „Geld und Geist “ | |
Ähnlich schlimm wie mit den Uli-Romanen steht es mit Geld und Geist oder Die Versöhnung. Diesem Werk wurde im Laufe der Überlieferungsgeschichte im wahrsten Sinne der Geist ausgetrieben. Die Sämtlichen Werke haben 1911 mit Band 7 (bearbeitet von Hans Bloesch) den denkbar schlechtesten Einstand gegeben. Das beginnt schon mit der Kastration des Titels, dessen zweiter Teil (oder Die Versöhnung) einfach weggelassen wurde. Der Roman ist ursprünglich in drei Fortsetzungen in den Bildern Sagen aus der Schweiz erschienen und trägt deutliche Zeichen dieser Publikationsweise an sich. So ist etwa das Ende des ersten Teils überhaupt nur verständlich, wenn man darum weiß, daß hier eigentlich Schluß gemacht werden sollte (Schluß vielleicht mit der Option einer eventuellen späteren Fortsetzung). Dieser Fortsetzung stellte Gotthelf dann ein erklärendes Vorwort voran:
Dem geneigten Leser wird anmit eine Fortsetzung der Erzählung Geld und Geist, welche im zweiten Bändchen der Bilder und Sagen enthalten ist, dargeboten; der Aerger vieler Leser über den scheinbar zu raschen Schluß bestimmten den Verfasser dazu [...].
Die Gesammelten Werke drucken dieses Vorwort sowohl wie den eben so wichtigen Schluß (der erklärt, wieso die Erzählung auch nach der dritten Folge bei weitem nicht abgeschlossen ist) einzig im Anhang ab, als ob sie nicht integraler kompositorischer Bestandteil des dichterischen Werkes wären. Dasselbe geschieht noch in der von Hanns Peter und Eva Holl „neu durchgesehenen“ Volksausgabe des Rentsch-Verlags (Orell Füssli), die noch heute in den Buchhandlungen aufliegt und wider die Fakten behauptet, eine unentstellte Darbietung des Erstdrucks zu gewährleisten.
Einzig die Ausgabe von Walter Muschg, im Diogenes-Verlag neu aufgelegt, ist imstande, dem Leser einen Gotthelf-Text zu bieten, der wenigstens in seiner groben Struktur dem Originaltext gerecht wird. Auf den Unfug der Modernisierung der Orthographie und der Zurechtbiegung der Mundart-Wiedergabe wird natürlich bei Diogenes sowenig wie bei Rentsch verzichtet.
Begonnen hat das Geld-und-Geist-Elend schon viel früher. Julius Springer brachte es in späteren Auflagen (zum Beispiel der wohlfeilen Ausgabe von 1879) zustande, den Roman in zwei Teile mit je sieben Kapiteln aufzuteilen, die dann so biedere Überschriften wie „Der heilige Sonntag“, „Wiedergewonnen“ oder „Die Verlobung“ erhielten. An diese Zerstümmelung hielt sich auch die von zwei Bundesräten bevorwortete „Illustrierte Prachtausgabe“ von Otto Sutermeister, die ebenfalls vorgab, sich „nur den reinen unverfälschten Urtext der jeweiligen ersten Ausgabe eines jeden Werkes“ abzudrucken.
So wurde und wird im Namen Gotthelfs gefuhrwerkt – und kein Ende ist (vorläufig) abzusehen.
| King oder Ching? | |
Einen besonderen Anreiz für die Editoren bietet Gotthelfs Darbietung von Mundartpartien. Natürlich gehen sie nicht soweit wie Filmemacher und Hörspielproduzenten, welche die Gotthelf eigene Mundart-Verschriftlichung in einfache Berner Mundart übersetzen und dadurch die Spannung zwischen Mundart und Schriftsprache folkloristisch einebnen: weil man natürlich so, wie Gotthelf schreibt, nicht sprechen, ja nicht einmal vorlesen kann. Die Bemühungen der Gotthelf-Editoren sind paradoxer Art: Zum einen soll eine Vereinheitlichung der von Gotthelf völlig frei gehandhabten Schreibweisen angestrebt werden, zum andern das vermeintlich Schlecht-Mundartliche ordentlich verbernert werden. Wo es den Schriftsteller Gotthelf „duecht“ oder gar „dünkt“, sollte es den Berner Gotthelf „düechen“, er sollte das Essen „guet“ und nicht einfach „gut“ finden, und er darf nicht „Kummer“, sondern sollte „Chummer“ haben. Das scheint ein Problem zu sein; aber „ist“ oder „isch“ oder „ischt“ es wirklich eines?
Ein Beispiel aus dem Schluß des Romans Geld und Geist. Die linke Spalte zeigt den Text des Erstdrucks in der Textsammlung Sagen und Bilder aus der Schweiz, die mittlere Spalte die Bearbeitung in den Sämtlichen Werken durch Hans Bloesch, die rechte Spalte die Alternativ-Überarbeitung durch den Literarhistoriker Walter Muschg.
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weinend, in voller Hast. Anne Mareili erschrak, wollte Platz machen am Bette, es war ihm, als hätten die andern näheres Recht, es ward ihm auf einmal wieder so fremd und leid ums Herz. Aber Aenneli hielt seine Hand und sagte leise: – üses King! Heit’s lieb! Es ist jetz die neui Mutter. – Zürnet m’r nüt, u sinnet albe einist a mih. – U du, b’häb mi lieb, sagte Aenneli zu Christen, ih will d’r o nes Plätzli suche im Himmel –.“ |
weinend, in voller Hast. Anne Mareili erschrak, wollte Platz machen am Bette, es war ihm, als hätten die andern näheres Recht; es ward ihm auf einmal wieder so fremd und leid ums Herz. Aber Änneli hielt seine Hand und sagte leise: – „Üses Ching! Heits lieb! Es ist jetz die neui Muetter. – Zürnet mir nüt, u sinnet albe einist a mi! – U du, bhäb mi lieb!“ sagte Änneli zu Christen, „ih will dr o nes Plätzli sueche im Himmel .“ – |
weinend, in voller Hast. Anne Mareili erschrak, wollte Platz machen am Bette, es war ihm, als hätten die Andern näheres Recht; es ward ihm auf einmal wieder so fremd und leid ums Herz. Aber Änneli hielt seine Hand und sagte leise: – „Üses King! Heits lieb! Es ist jetz die neui Muetter. – Zürnet mir nüt u sinnet albeeinist a mih! – U du, bhäb mih lieb“, sagte Änneli zu Christen, „ih will dr on es Plätzli sueche im Himmel .“ – |
| Zehn Desiderate an die künftige historisch-kritische Gotthelf-Ausgabe | |
Die hier zur Diskussion gestellten Desiderate gehen davon aus, daß eine historisch-kritische Ausgabe vorrangig zwei Aufgaben zu erfüllen hat:
Daran schließen sich, in zweiter Priorität, Fragen der Wort- und Sacherläuterungen, der historischen und kulturgeschichtlichen Einbettung, der theologie- oder kirchengeschichtlichen Implikationen usw.
1. |
Detaillierte Planung des Gesamtaufbaus (auch bei Modulkonzepten)
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| 2. | Einheitliche Prinzipien der Textkonstituierung
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| 3. | Detaillierte Beschreibungen aller authentischen Textzeugen |
| 4. | Integrale Reproduktion geeigneter handschriftlicher Textzeugen (z. B. Entwürfen redigierten Zeitungsmanuskripte) |
| 5. | Textzeugengerechte Transkription der Handschriften (mit Darstellung der Korrekturvorgänge) |
| 6. | Mehrfache Textwiedergabe bei signifikant voneinander abweichenden Fassungen (z. B. Uli, der Knecht) |
| 7. | Systematische Verzeichnung sämtlicher Entstehungs- und Überlieferungsvarianten (inklusive Gesammelte Schriften) |
| 8. | Erstellung eines Gesamtwörterbuchs |
| 9. | Effizienter Einsatz der Elektronik
|
| 10. | Beschränkung des Kommentars auf das absolut Notwendige (keine Studienausgabe!) |
| Abteilung A | Literarische Texte |
|
|
| Abteilung B | Theologische Schriften |
| Abteilung C | Politische, pädagogische und sonstige Schriften |
| Abteilung D | Briefe |
Diskussionsbeiträge sind erwünscht !
31.6.2006 / W. Morgenthaler |